3 Kommentare zu „Soll ich Faust lesen? – Jan D.“

  1. Lifeguard8078

    Eine angemessene und sehr humorvolle Rezension des Werkes eines Besoffenen… Bravo!

  2. Das Buch an sich finde ich lesenswert, da es zwar etwas ,,außergewöhnlich‘‘ ist, aber doch sehr interessant. Die seelischen Qualen kamen eher dadurch, jedes einzelne Wort des Werkes im Deutschunterricht durchnehmen zu müssen.

  3. Johanna Stücker

    Lieber Verfasser,
    Erst einmal toll, dass du dich traust, deine Zweifel an der Sinnhaftigkeit des Lesens des Faust-Stoffs öffentlich zu diskutieren und damit gegen viele Meinung seitens der Lehrkräfte zu sprechen.
    Dennoch gebe ich doch stark zu bedenken, dass Faust doch auch heute viele Ansatzpunkte zum Grübeln und zur Selbstreflexion bietet.
    Natürlich muss man daran denken, dass die Tragödie definitiv in einer anderen Zeit, mit einem anderen Weltbild als es heute der Fall wäre, geschrieben worden ist, dennoch erinnert zum Beispiel die, wie du es nennst, „midlife crisis” auch an heutige Problematiken.
    Zudem stellt sich mir die Frage, was denn die Alternative zu „Faust” wäre, denn hier findet sich immerhin ein wenig Humor (ich gebe zu, man erkennt es nicht sofort), der in anderen vergleichbaren Werken wohl doch etwas kürzer tritt (z.B. „Kabale und Liebe“- Friedrich Schiller).
    Um dich darüber zu beschweren, wie schwierig die Lektüre doch innerhalb der Unterrichtszeit zu verstehen ist, ist dein Kommentar denke ich gut gelungen, aber wegen Goethe das Deutsch-Abitur nicht zu schreiben, ist vielleicht der falsche Ansatz, denn aus meiner Sicht gibt es da dann doch deutlich schwierigere Lektüren als die des Fausts.

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